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Herz aus dem Takt (Gesundheit im Fokus)

Herz aus dem Takt (Gesundheit im Fokus)

Datum/Uhrzeit
Date(s) - 23. November 2022
17:30 - 19:00


Gesundheit im Fokus Kostenlose Vortragsreihe für Patienten und Interessierte.
Wir erklären alles rund um spannende Themengebiete der Medizin.
Die Vorträge finden auf Grund der epidemiologischen Lage zunächst digital statt.
Auch virtuell können Sie Ihre Fragen stellen.
Veranstaltungsort Digital (über Microsoft Teams)
Beginn 17.30 Uhr
Dauer etwa 45 Min.
Sie erhalten alle wichtigen Informationen (Zugangsdaten), ca. 1 Tag vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail.

Nervosität, Angst oder ein tiefer, verliebter Blick: es gibt viele Dinge, die das menschliche Herz etwas schneller schlagen lassen. Doch hinter unregelmäßigen Herzschlägen kann auch eine ernsthafte Erkrankung stecken. Das Klinikum Ingolstadt lädt deshalb zum Vortrag „Wenn das Herz aus dem Takt gerät. Wie gefährlich sind Rhythmusstörungen?“ Referent ist Prof. Dr. Karlheinz Seidl, Direktor der Klinik für Innere Medizin I.
Ist der Mensch in Ruhe, schlägt das Herz etwa 60 bis 80 Mal in der Minute, unter Stress oder bei hoher körperlicher Belastung schon auch mal um die 150 bis 180 Mal in der Minute. Leidet jemand unter Herzrhythmusstörungen können es aber auch mal unter 50 bzw. bis zu 200 Schläge pro Minute sein – so zum Beispiel bei Kammertachykardien, einem Herzrasen, das in der Herzkammer ausgelöst wird. „Herzrhythmusstörungen sind eigentlich recht häufig und sie können in unterschiedlichster Form auftreten“, weiß Prof. Dr. Seidl. „Das reicht von meist völlig harmlosen Extraschlägen, die der Betroffene selbst oft gar nicht bemerkt, bis zu den genannten Kammertaychkardien, bei älteren Menschen können sie auch zum Vorhofflimmern führen.“ So unterschiedlich wie die Formen der Störung des Herzrhythmus sein können, so unterschiedlich sind auch die Ursachen. Sie reichen von Infektionen, Bluthochdruck oder Schilddrüsenfehlfunktionen über Herzmuskelentzündungen bis hin zu Herzklappenfehlern. Bemerkbar machen sich Herzrhythmusstörungen mit Symptomen wie Schwindel, Ohnmacht, Atemnot, Herzschmerzen oder Herzrasen – manchmal fallen diese aber auch erst zufällig bei Routineuntersuchungen auf, weil der Betroffene keine Beschwerden hat. „Bei der Vielzahl der unterschiedlichen Störungen des Herzmuskels ist ihnen aber allen gemein, dass sie, um so wirksamer behandelt werden können, je früher sie erkannt werden“, sagt Prof. Seidl.
Deshalb klärt der Experte in seinem Vortrag nicht nur über die Behandlungsmöglichkeiten ein, sondern auch darauf, wie Herzrhythmusstörungen erkannt werden können. Auch Vorbeugung wird eine Rolle spielen. Im Anschluss an den Vortrag steht Prof. Seidl für Fragen gern zur Verfügung.

Referentin:
Prof. Dr. Karlheinz Seidl, Direktor der Medizinischen Klinik I im Klinikum Ingolstadt
Prof. Dr. Karlheinz Seidl
Direktor der Medizinischen Klinik I
im Klinikum Ingolstadt
 

Medizinische Klinik I im Klinikum Ingolstadt

 

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