Palliativmedizinische Versorgung geriatrischer Patientinnen und Patienten

Aktuell nehmen in Deutschland wegen des demografischen Wandels das Lebensalter und damit auch der Anteil der alten Menschen an den Verstorbenen in Deutschland immer weiter zu. Schon jetzt sind zwei Drittel der verstorbenen Frauen in Deutschland 80 Jahre und älter.

Mit dem Alter nimmt aber häufig auch die Zahl der Krankheiten zu („Multimorbidität“), und es wird besonders wichtig, körperliche, seelische und soziale Ursachen von Erkrankungen angemessen zu berücksichtigen („bio-psycho-soziales Krankheitsmodell“).

Gerade im letzten Lebensabschnitt alter Menschen kommt es zur Überlagerung von funktionellen Beeinträchtigungen mit gleichzeitiger Zunahme der „Symptomlast“ (beispielsweise Atemnot, Schmerzen, Ängste).

Daraus kann sowohl ein geriatrischer als auch ein palliativmedizinischer Behandlungsbedarf entstehen.

Hier am Klinikum Ingolstadt arbeiten wir Geriaterinnen Hand in Hand mit dem Team der Palliativstation unter der Leitung von Herrn OA Dr. Ried zusammen. (Palliativstation – Klinikum Ingolstadt)

Frau Prof. Dr. med. Herting besitzt die Zusatzbezeichnung Palliativmedizin, Frau OÄ Doctor-medic Bagosi befindet sich gerade in dieser Weiterbildung und ist Ihre erste Ansprechpartnerin während des stationären Aufenthaltes.

Gerne vermitteln wir auch den Kontakt mit ehrenamtlichen Mitarbeitenden des hiesigen Hospizdienstes.

Hospizverein Ingolstadt e.V. Begleitung Schwerstkranker

Außerdem sind wir Kooperationspartner des Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerkes der Region Ingolstadt

HPVN Region Ingolstadt – Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerke in Bayern

Kliniken, an denen diese Behandlung durchgeführt wird:

Krankheitsbilder zu dieser Behandlung:

Mit dieser Behandlung sind keine Krankheitsbilder verknüpft.