Interdisziplinärer Austausch und spannende Vorträge beim Ingolstädter Lungentag
„Pneumo meets Infectio!“ lautete das Motto beim 5. Ingolstädter Lungentag, der vergangenen Mittwoch im Klinikum Ingolstadt stattfand. Bei der Fachveranstaltung standen in diesem Jahr infektiologische Erkrankungen der Lunge im Mittelpunkt. Dabei haben sich rund 60 Expertinnen und Experten aus der Pneumologie, Thoraxchirurgie und Infektiologie zu verschiedenen infektiologischen Erkrankungen der Lunge, wie Pneumonien, Bronchiektasen, Infektexazerbierter COPD und Tuberkulose ausgetauscht.
„Infektiologische Erkrankungen der Lunge stellen weltweit eine der häufigsten Ursachen für Morbidität und Mortalität dar“, betont Prof. Dr. Lars Henning Schmidt, Direktor der Klinik für Pneumologie, Beatmungsmedizin und Thorakale Onkologie am Klinikum Ingolstadt. „Ob Pneumonien, Tuberkulose oder die immer häufiger auftretenden multiresistenten Erreger – die Behandlung dieser Erkrankungen ist hochkomplex und erfordert nicht nur erfahrene Spezialistinnen und Spezialisten aus den Bereichen der Lungenheilkunde, der Thoraxchirurgie und der Infektiologie, sondern auch ständige Fort- und Weiterbildung.“
In verschiedenen Vorträgen haben sich Expertinnen und Experten bei der Fachveranstaltung unter anderem über die Herausforderungen bei der Behandlung von Bronchiektasen, über Diagnostik und Therapie von Pneumonien, über seltene und multiresistente Erreger sowie nicht-tuberkulöse Mykobakteriosen und Therapieindikationen in der septischen Thoraxchirurgie ausgetauscht.