Ein Delir ist eine akute Störung von Aufmerksamkeit, Bewusstsein und kognitiven Funktionen, die insbesondere bei schwer erkrankten, älteren oder intensivpflichtigen Patientinnen und Patienten auftreten kann. Es ist mit einer erhöhten Morbidität, längeren Krankenhausaufenthalten und einer verminderten Lebensqualität verbunden. Eine frühzeitige Erkennung und ein strukturiertes Management tragen wesentlich dazu bei, Komplikationen zu reduzieren und die Versorgung zu verbessern.
Kursbeschreibung
Diese Fortbildung vermittelt praxisnahes Wissen über die Entstehung, Diagnostik, Prävention und Behandlung von Delirien in unterschiedlichen Versorgungsbereichen. Die Teilnehmenden lernen, Risikofaktoren zu erkennen, geeignete Screeningverfahren anzuwenden und evidenzbasierte Maßnahmen zur Vorbeugung und Therapie in den klinischen Alltag zu integrieren.
Preis:
520 €
Inhalte
- Grundlagen und Definition des Delirs
- Risikofaktoren und Ursachen akuter Verwirrtheitszustände
- Systematische Beobachtung und Delirscreening
- Delirformen
- Unterschied zwischen Delir und Demenz
- Maßnahmen zur Prävention
- Medikamentöse und nichtmedikamentöse Therapiemöglichkeiten
Lernziele
- Delirgefährdete Patientinnen und Patienten identifizieren,
- Frühwarnzeichen eines Delirs erkennen,
- standardisierte Beobachtungs- und Screeningverfahren anwenden,
- präventive Maßnahmen zielgerichtet umsetzen,
- angemessene therapeutische und pflegerische Interventionen planen,
- die Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team fördern,
- Angehörige kompetent beraten und begleiten.
Zielgruppe
Die Fortbildung richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachpersonen, Mitarbeitende aus therapeutischen Berufen sowie weitere Berufsgruppen im Gesundheitswesen, die Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Delirrisiko betreuen.
Hinweis
Unsere Stornobedingungen entnehmen Sie bitte den AGB.